GS1 Digital Link & GTIN/EAN: optionale QR-Code-Logik für Wein-E-Labels

QR-Code-Etiketten können auf zwei Arten funktionieren: klassisch über eine interne Produkt-ID oder optional über eine GTIN/EAN-basierte URL-Struktur nach GS1-Digital-Link-Logik.

Die einfache Standard-Variante nutzt eine eindeutige Produkt-ID, zum Beispiel:
https://example.com/?id=123

Diese Variante reicht für viele Weingüter, Kellereien und Direktvermarkter völlig aus. Der QR-Code führt zuverlässig zur neutralen E-Label-Seite mit Zutaten, Nährwerten, Brennwert, Allergenen und vorhandenen Sprachversionen.

Optional: GTIN/EAN nach GS1-Digital-Link-Logik

Wenn für ein Produkt bereits eine gültige GTIN/EAN vorhanden ist, kann qr-etiketten.de zusätzlich eine GTIN/EAN-basierte URL-Struktur erzeugen.

Beispiel:
https://example.com/qr-code-etiketten.php/01/04012345678901

Dabei steht 01 für den GS1 Application Identifier der GTIN. Die GTIN/EAN wird im System als 14-stellige GTIN gespeichert. Eine EAN-13 wird dafür zum Beispiel mit einer führenden Null ergänzt.

Wichtig: Eine echte GS1-Digital-Link-Nutzung setzt eine gültige, vom Kunden berechtigt verwendete GTIN/EAN voraus. Ohne vorhandene GTIN/EAN bleibt die klassische Produkt-ID die richtige und einfache Lösung.

Für wen ist das sinnvoll?

Für kleinere Betriebe ist die klassische ID-URL meist die beste Lösung: einfach, stabil und unabhängig.

Für Betriebe mit Handel, Großhandel, Export oder vorhandenen GTIN/EAN-Nummern kann eine GTIN-basierte QR-Code-Struktur interessant sein. Sie passt besser zu standardisierten Produktdaten und kann zukunftssicherer wirken.

Was bleibt gleich?

Unabhängig von der URL-Struktur bleibt das Ziel gleich: Verbraucherinnen und Verbraucher scannen den QR-Code auf dem Etikett und gelangen direkt zur neutralen Produktseite mit den Pflichtinformationen.

Die E-Label-Seite bleibt schlicht, werbefrei und auf Zutaten sowie Nährwerte ausgerichtet. Zusätzliche Marketing- oder Produktinformationen sollten getrennt von der neutralen Pflichtseite umgesetzt werden.

Kurz gesagt

GTIN/EAN und GS1-Digital-Link-Logik sind kein Muss für jedes E-Label. Sie sind eine optionale Erweiterung für Betriebe, die bereits mit GTIN/EAN arbeiten oder ihre QR-Code-Struktur stärker an standardisierte Produktdaten anlehnen möchten.

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